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Logona, Sante, Fitne – Unternehmensgruppe Logocos ist führender Hersteller von Naturkosmetik

Hinter den drei Marken Logona, Sante und Fitne, zusammengefasst in der Unternehmensgruppe Logocos, verbirgt sich eine der größten Erfolgsgeschichten der Naturkost- und Naturwarenbranche. Was mit einem der ersten Naturkostläden der Bundesrepublik begann, ist heute ein blühendes mittelständisches Unternehmen, das seinen Grundsätzen treu geblieben ist und konsequente Naturkosmetik für einen weltweit expandierenden Markt produziert.

Vom Bio-Laden zum produzierenden Unternehmen

Hannover, 1975. Hans Hansel gründet die Alraune, einen der ersten Bio-Läden der Bundesrepublik. Makrobiotik, Getreide, einige Spezialitäten: Das war im Großen und Ganzen das typische Angebot des in den Kinderschuhen steckenden Naturkosthandels. Natürliche Körperpflege und Kosmetik konnten die ersten Bio-Läden nicht verkaufen, da es keine Lieferanten gab.

Natürliche Pflege als Teil eines natürlichen Lebensstils

Zu jener Zeit hatte Hans Hansel seine Ausbildung als Heilpraktiker abgeschlossen. Dabei hatte er sich intensiv mit durch Kosmetik verursachten Hautproblemen beschäftigt. Ihm war bewusst geworden, dass auch auf diesem Gebiet, genau wie bei der Ernährung, kein Qualitätsbewusstsein vorhanden war. Es fehlte an Kenntnissen über die Schädlichkeit vieler damals gängiger Substanzen, bzw. wurde sehr naiv und sorglos mit ihnen umgegangen. Gemeinsam mit einer Gruppe aus dem Kreis der Alraune beschloss er, die Sortimentslücke Naturkosmetik zu schließen.

Naturkosmetik-Pionier Lorien Goods entsteht

Lorien Goods hieß die neue Firma, benannt nach dem Elfenland aus Tolkiens Kultbuch Herr der Ringe. Aus Frankreich und England wurden die ersten Produkte importiert. „Fünfzehn Bademilchen, fünfzehn Gesichtswässer, Indianerposter und Cremes aus Schottland, das war das erste Lorien Goods Sortiment“, erinnert sich Hans Hansel. Aber: Längst nicht alles, was aus Sicht des Lorien-Teams ins Sortiment gehörte, ließ sich auftreiben. Wie andere Bio-Pioniere jener Epoche, begannen sie, selber Produkte herzustellen: In einer Kombination aus Erfindungsgeist, Improvisation und Pragmatismus arbeiteten sie sich in ein völlig neues Gebiet hinein. Die Cremes, Lotionen und Wässer waren im Vergleich zu heutiger Naturkosmetik ein wenig seltsam, Geruch, Konsistenz und Farbe durchaus gewöhnungsbedürftig. Dennoch wurden immer mehr Menschen für das Thema natürliche Körperpflege sensibilisiert. Schon bald standen die Lorien Goods Produkte in jedem der überall aus dem Boden sprießenden Bio-Läden.

Aus Lorien Goods wird Logona-Kosmetik

1985 dann ein Schock für die boomende Firma: Per Gerichtsbeschluss wurde Lorien Goods dazu verdonnert, den Firmennamen zu ändern - angeblich wegen Verwechslungsgefahr mit L‘Oreal. Aus Lorien Goods Naturkosmetik wurde Logona-Kosmetik.

Das Wachstum geht weiter

Nach zwei Umzügen wurde 1988 eine ehemalige Möbelfabrik in Salzhemmendorf umgebaut und bezogen. Endlich stimmten die räumlichen und logistischen Vorraussetzungen. Die Produktionsanlagen arbeiteten nach pharmazeutischem Standard, Mikrobiologie und Entwicklung bezogen gut ausgestattete Labors. Genug Grundstück für eventuelle Erweiterungen wurde diesmal mit einkalkuliert - eine gute Entscheidung, wie die seitherige Entwicklung gezeigt hat.
Neben dem „Flaggschiff“ Logona werden heute mit Sante und Fitne zwei weitere erfolgreiche Marken sowie Private Label unter dem Dach der Logocos produziert und vermarktet.

Logona: Die Marke für den Naturkostfachhandel

Kein Bio-Laden bundesweit, in dem nicht Logona-Produkte stehen – das kann man fast als sicher ansehen. Die Marke Logona ist exklusiv dem Naturkostfachhandel vorbehalten. Kompetente Verkaufsunterstützung und ein spezielles Partnerschafts-Konzept pflegen die gewachsenen Beziehungen mit dem Fachhandel, mit dem Hans Hansel bis heute eng verbunden ist. Logona bietet ein Komplettsortiment: Gesichtspflege, Körperpflege, Haarpflege, dekorative Kosmetik, Anti-Aging Produkte (Age Protection), Produkte für Babys und Kinder sowie eine Männerserie. Logona PUR, eine Serie für allergische Haut, wurde in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB) zur Marktreife gebracht. Pionier und unangefochtener Marktführer ist Logona auf dem Gebiet der Pflanzenhaarfarben. Bereits Anfang der 90er Jahre brachte die Logona das erste Sortiment 100% natürlicher Pflanzenhaarfarben in Pulverform auf den Markt. Damit stand erstmals eine Alternative zu den potenziell krebserregenden chemischen Haarfarben, wie sie bis heute z. B. von Öko-Test immer wieder kritisiert werden, zur Verfügung. 2005 gelang ein weiterer Durchbruch: Logona brachte die ersten 100% natürlichen Pflanzenhaarfarben in Cremeform auf den Markt. Mit den Color Cremes wurde „echte“ Pflanzenhaarfarbe endlich so unkompliziert in der Anwendung wie konventionelle Produkte. Bei Handel und Verbrauchern kommt das Konzept gut an: So wurde Logona Color Creme Tizian 2005 auf der BioFach zum „Produkt des Jahres“ gekürt, mit dem Innovation und Kreativität honoriert werden. 2006 gewann Color Creme Tizian die neu geschaffene Auszeichnung „Renner des Jahres“, mit der die erfolgreichste Markteinführung des Jahres prämiert wird.

Am Sortiment Pflanzen Haarfarben lassen sich die Faktoren deutlich ablesen, die für den Erfolg der Marke Logona durch die Jahrzehnte bestimmend waren und sind: Gespür für die Bedürfnisse von Verbrauchern und Handel, Innovation auf hohen technischen Niveau, gekoppelt mit einem selbst auferlegten Anspruch an konsequente Natürlichkeit.

SANTE: Die junge Naturkosmetik-Marke

Anfang der 1990er kam die bis dahin unbekannte kleine Marke Sante ins Haus der Logocos und wurde in den darauf folgenden Jahren systematisch und erfolgreich ausgebaut. Sante ist eine unkomplizierte, trendige Marke, die im Bio-Handel einen festen Platz hat, aber auch anderen Vertriebswegen wie Drogeriemärkten zur Verfügung steht. Das Sortiment wächst von Jahr zu Jahr. So gibt es eine Gesichtspflege mit den angesagten Exotik-Wirkstoffen Lotus und Weißer Tee, auch in der dieses Jahr auf der BioFach erstmals präsentierten Face & Body Butter werden exotische Rohstoffe mit dem Trend zum Purismus kombiniert.

FITNE: Die Gesundheits- und Wellnessmarke für den Fachhandel

Bereits 1995 brachte Hans Hansel unter dem Markennamen FITNE ein Sortiment frei verkäuflicher Arzneimittel und Nahrungsergänzungen auf den Markt. Als Heilpraktiker hatte er immer wieder gesehen, dass Nahrungsergänzungen Therapien wirkungsvoll unterstützen können und in vielen Situationen unverzichtbar sind. Auf seinen Reisen in die USA sah er, wie wichtig das Sortiment dort für den Handel war - ohne, dass die Produkte „Bio“ waren. „Schon damals dachte ich, so ein Sortiment müsse es unbedingt in Bio-Qualität geben“, erinnert er sich. Zunächst war Fitne der Zeit voraus: Zu verbreitet war damals noch der Gedanke, die Kunden des Bio-Handels würden sich doch sowieso vollwertig ernähren und bräuchten derartiges nicht. Nach dem Relaunch im Jahr 2003 glänzt das Sortiment mit zweistelligen Zuwachsraten. Der Naturkostfachhandel hat das Zukunftssortiment Nahrungsergänzung und natürliche Heilmittel entdeckt, Umfragen belegen immer wieder, dass gerade die Bio-Kunden sowohl von der Alters- als auch von der Milieustruktur genau die Zielgruppen sind, die zu diesen Produkten greifen. Folgerichtig wird das - übrigens ebenfalls dem Fachhandel vorbehaltene - Sortiment kontinuierlich ausgebaut. In diesem Jahr präsentierte FITNE auf der BioFach Bachblütenprodukte und Elixiere in Bio-Qualität sowie das erste Sortiment frei verkäuflicher homöopathischer Produkte für den Naturkostfachhandel.

Aufwändige Produktentwicklung

„Wir beobachten natürlich die Trends auf dem Kosmetikmarkt, um herauszufinden, was sich unsere KundInnen von uns wünschen“, sagt Bettina Bockhorst, Marketingleiterin bei Logona-Kosmetik. „Und wir haben auch viel direktes Feedback von Verbraucherinnen.“ „Manchmal kommen auch einfach gute natürliche Rohstoffe neu auf den Markt, wie z. B. Arganöl. Das inspiriert uns dann, Produkte damit zu entwickeln“, ergänzt Entwicklungsleiter Heinz-Jürgen Weiland-Groterjahn. Von Anfang an arbeiten die Abteilungen Hand in Hand. Bereits während der Produktentwicklung kümmert sich der Einkauf um Rohstoffe und Verpackungsmaterial. Von der Fertigung bis zur Verpackungskennzeichnung müssen zahlreiche gesetzliche Vorschriften erfüllt werden. Das Marketing entwickelt Texte und Design und berechnet den Preis der Produkte. Am Ende der Produktentwicklung, die zwischen sechs Monaten und zwei Jahren dauern kann, steht endlich die Produktion. Für den Hersteller, dessen Markenzeichen seit jeher Kosmetik ohne synthetische Konservierung ist, sind ein aufwändiges Qualitätssicherungssystem und strenge mikrobiologische Prüfungen das A und O.

Strenge Qualitäts-Kriterien

Alle Produkte werden nach strengen Qualitäts-Kriterien entwickelt und produziert. Verwendet werden natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle, Fette und Wachse, Kräuterextrakte und Blütenwässer, oder auch ätherische Öle und Aromen aus kontrolliert-biologischem Anbau (kbA) oder Wildsammlung. Neben der sorgfältigen Auswahl der eingesetzten Rohstoffe spielt die ökologische Verträglichkeit jedes Produkts, also umwelt- und ressourcenschonende Herstellungsverfahren, die optimale Abbaubarkeit von Rohstoffen und Fertigprodukten sowie der sparsame Einsatz von recycelbaren Verpackungsmaterialien, eine wichtige Rolle. Es wird nach GMP (Goods Manufacturing Practice) gearbeitet, das entspricht dem Produktionsstandard der pharmazeutischen Industrie. Zusätzlich ist das Unternehmen nach DIN ISO 9000 zertifiziert. Der „Umwelttest“ Öko-Audit ist für das „Öko-Unternehmen“ eine Selbstverständlichkeit.

Kontrollierte Naturkosmetik

Logona-Kosmetik ist Gründungsmitglied der Arbeitsgruppe „Kontrollierte Naturkosmetik“. Dieses Projekt führender Naturkosmetikhersteller entwickelte eine umfassende Richtlinie, die den Standard von Naturkosmetik-Produkten definiert. Die Einhaltung der Kriterien wird von unabhängigen Kontrollinstitutionen überprüft. Das Label „Kontrollierte Naturkosmetik - BDIH“ bietet für Verbraucher eine klare Orientierungshilfe beim Einkauf „echter“ Naturkosmetik.

Gute Arbeitsatmosphäre

Die Zahl der Mitarbeiter liegt derzeit bei 140, in Spitzenzeiten kommen noch bis zu 60 freie Mitarbeiter hinzu. Damit ist Logocos einer der größten Arbeitgeber in der ländlichen niedersächsischen Region, auch in der Ausbildung engagiert sich das Unternehmen. Wer hier arbeitet, fühlt sich wohl. Dazu tragen neben der freundlichen und persönlichen Atmosphäre auch die hohen, lichtdurchfluteten Räume mit Natursteinböden bei. In der Kantine werden die Mitarbeiter liebevoll mit Bio-Essen bekocht. Mit flexiblen Arbeitszeiten und der Möglichkeit zur Teilzeitarbeit ist das Unternehmen familienfreundlich. Entsprechend hoch ist die Kontinuität, es ist keine Seltenheit, dass Mitarbeiter seit 10 oder 15 Jahren im Unternehmen sind.

Logona und Sante sind Exportschlager

Auch international kann sich das Unternehmen über ständig steigende Absatzzahlen freuen. Sowohl auf den europäischen Markt (z. B. nach Frankreich), als auch in die USA und nach Asien werden die Produkte exportiert. „In Japan ist deutsche Naturkosmetik von Logona unglaublich gefragt und wird in Nobel-Shops verkauft“, berichtet Export-Leiter Gerd Kloss. Angesichts der uneingeschränkt positiven Entwicklung sowohl auf dem heimischen als auch dem internationalen Markt kann das Unternehmen, dass im Jahre 2003 sein 25jähriges Bestehen feierte, optimistisch in die Zukunft sehen.

Facts

Unternehmen: Logona Naturkosmetik und Heilmittel
Hans Hansel GmbH
Zur Kräuterwiese
31020 Salzhemmendorf
Tel: 05153/80905
Fax: 05153/80988
E-Mail: post@logona.com; info@sante.de: post@fitne.de
Homepage: www.logona.com; www.sante.de; www.fitne.de
Geschäftsführer: Hans Hansel
Marken: Logona, Sante, Fitne
Mitarbeiter: 140
Produkte: ca. 600